Kino – Film – Museum: Inklusion und audiovisuelle Medien

Die Lehrveranstaltung „Kino – Film – Museum“ wurde am Fachbereich LKM der Universität Konstanz von Robert Stock (Konstanz, TP 2) und dem Historiker und Museumsvermittler Jurek Sehrt (Berlin) durchgeführt. Das Ziel war, das Medium Film im musealen Zusammenhang zu verstehen und es in Bezug zu Diskursen über Barrierefreiheit und Behinderung zu setzen. Die Lehrveranstaltung bestand aus einer Einführung, einem Kompakttermin in Konstanz und einer 5-tägigen Exkursion nach Berlin. Im Rahmen der Lehrveranstaltung wurden Fragestellungen hinsichtlich musealer Ausstellungspraxis beleuchtet und in Bezug gesetzt zu Fragen gesellschaftlicher Inklusion. Besonders berücksichtigt wurden verschiedene Zugänge zum Film, die etwa durch Untertitelung, Audiodeskription oder Deutsche Gebärdensprache u.a. auf Basis von Apps ermöglicht werden. Des Weiteren geht es um die museale Präsentation des Medium Films und dazugehöriger Ausstellungsobjekte: Wir gingen zusammen mit den Studierenden der Frage nach, wie diese Objekte und Dokumente so präsentiert werden können, dass möglichst viele Besuchergruppen dazu Zugang erhalten und welche Maßnahmen dazu notwendig sind.

Wir danken den Vertreterinnen der folgenden Museen, die uns während des Seminars in Berlin wichtige Einblicke in ihre Arbeit ermöglichten und sich im Rahmen von Fachgesprächen uns über das Thema Barrierefreiheit ausgetauscht haben:

Gleichermaßen möchten wir uns bei den ExpertInnen aus dem Bereich Audiodeskription und Untertitelung sowie museale Vermittlung für die aufschlussreichen Fachgespräche bedanken:

Im Folgenden wird über die Museumsbesuche und Gespräche mit den ExpertInnen während der Exkursion nach Berlin berichtet:

Text: Robert Stock und Jurek Sehrt
Fotos: Jurek Sehrt und Robert Stock

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