Beate Ochsner: „Technosensorische Praktiken des Hörens“ @SENSING ZeM

Abstract zum Vortrag von Beate Ochsner am 20. Juni:

Neue Technologien verstärken, erweitern oder reproduzieren unsere sinnlichen Erfahrungen nicht nur, vielmehr entstehen im Zusammenspiel zwischen zunehmender Digitalisierung, sensorischen Erfahrungen, Körpern, Materialitäten und Praktiken, Unternehmen und Institutionen komplexe techno-sensorische Assemblagen, aus denen entsprechend neue Formen und Normen sowie neues Wissen über dasjenige emergieren, was wir als sinnliche Wahrnehmung bezeichnen. Im Rahmen eines kontinuierlich wachsenden und sich ausdifferenzierenden Marktes digitaler Hörtechnologien lassen sich die vielfältigen Verschaltungen von sensorischer Erfahrung, Denken und Leben mit technischen Apparaten, Technologien und Umwelten besonders gut beobachten. ‚Hören‘ wie auch das Wissen darüber wird dabei zunehmend als Produkt(ion) techno-ökologischer Interfacing-Prozesse ins Werk gesetzt, das/die es anhand ausgewählter Praktiken zwischen Autonomiezuwachs und Disziplinierung, zwischen /Customization/, /Personalization/ und neuer Normierung zu analysieren gilt.Symposium Sensing - Fragmentierte Zonen des Übergangs Plakat

Fachhochschule Potsdam
Haus D/Hörsaal
Kiepenheuerallee 5
14469 Potsdam

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