Natalie Geese über „Mobilitätsassistenzen und ihre blinden Nutzer*innen“

Wir laden herzlich zu folgendem Gastvortrag ein, der im Rahmen des Seminars „Doing Media. Sozial- und medienwissenschaftliche Perspektiven“ stattfindet:

Natalie Geese (Köln, Siegen)

„Wir haben doch unsere Waffen dabei!“‚ Wie Mobilitätsassistenzen und ihre blinden Nutzer*innen mit anderen Personen ihren Anspruch auf einen bestimmten Raum aushandeln

Wann und wo:
Universität Konstanz, 03. Februar 2020
17:00-18:30 Uhr
Raum: H304

 

Abstract

Während ihrer Fortbewegung treffen blinde Menschen und ihre Mobilitätsassistenzen Langstock oder Führhund auch immer auf andere Personen. Bei ihrem Aufeinandertreffen müssen die Beteiligten aushandeln, wer welchen Raum in einer konkreten Situation für sich beanspruchen darf. Erste Ergebnisse aus meinem Dissertationsprojekt zeigen, dass die Mobilitätsassistenzen Langstock und Führhund in den Prozess des Aushandelns des Anspruchs auf einen bestimmten Raum eingebunden sind. In meinem Vortrag werde ich anhand einiger Beispiele aus meinem empirischen Material zeigen, inwiefern dies der Fall ist. Zunächst werde ich erläutern, wie ich meine Daten erhoben und ausgewertet habe. In diesem Zusammenhang stelle ich insbesondere die Methode der Autoethnografie vor. Der zweite Teil meines Vortrags widmet sich der Darstellung meiner Erkenntnisse zum o.g. Thema anhand einiger konkreter Beispiele.

Unterstützt durch das Referat für Gleichstellung, Familienförderung und Diversity.

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